Klimafreundlich mobil und wirtschaftlich stark

Es gibt mehr als nur einen Weg zur klimafreundlichen Mobilität! Neben den batteriegestützten Elektroantrieben müssen wir auch neue Technologien wie synthetische E-Fuels, den Wasserstoffantrieb und Verbrennungsmotoren der neuesten Generation konsequenter weiterverfolgen. Damit schützen wir effektiv unser Klima und sichern gleichzeitig die vielen gut bezahlten Arbeitsplätze unserer Automobil- und Zuliefererindustrie Beim wichtigen Ausbau des ÖPNV dürfen die eklatanten Fehler der Kaiserstuhlbahn nicht auch noch bei der Elztalbahn wiederholt werden. Verlässlichkeit bei Taktung und Belegung sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass mehr Menschen auf Busse und Bahnen umsteigen. Nicht zuletzt ist uns auch ein stetiger Ausbau des Radwegenetzes ein wichtiges Anliegen.

Konkret werden wir:

  • einen Rahmen schaffen, in dem neue Antriebsarten und Mobilitätskonzepte optimal erprobt werden können. Dabei wollen wir die Forschung zu unterschiedlichen Technologien zur CO²-Minderung und zur Erreichung der Klimaziele fördern und den passenden Rahmen schaffen, der ihre wirtschaftliche Anwendung ermöglicht
  • uns für die Ausdehnung des CO²-Zertifikatehandels auf alle Sektoren einsetzen. Auch die positive Klimawirkung synthetischer Kraftstoffe sollte bei den CO²-Flottengrenzwerten der EU berücksichtigt werden
  • bei der Förderung der für neue Technologien erforderlichen Infrastrukturen (wie Batterie-Ladestationen und Wasserstoff-Tankstellen ) keine Technologie einseitig bevorzugen
  • eine Wasserstoffstrategie des Landes implementieren
  • dafür sorgen, dass zwischen Planung und Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen nicht Jahrzehnte vergehen. Ein neues Planungsrecht zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und eine adäquate Personalausstattung sorgen dafür, dass die Realisierung der Vorhaben wieder näher an die Entscheidung über die Vorhaben rückt. Insbesondere ein beschleunigter Ausbau der A5 braucht eine prioritäre Behandlung.
  • weiterhin eine ideologiefreie Verkehrspolitik betreiben, die sich ihrer Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt bewusst ist. Unser liberaler Ansatz bezieht alle Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmer gleichermaßen in eine optimale Konzeption ein und spielt sie nicht gegeneinander aus
  • einen neuen Generalverkehrsplan aufstellen. Der bestehende Plan aus dem Jahr 2010 muss zukünftig zu einem landesweiten Mobilitätskonzept weiterentwickelt werden
  • die Anstrengungen für eine barrierefreie Gestaltung von Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeugen intensivieren. Damit ermöglichen wir in ihrer Mobilität eingeschränkten Bürgern die gleichberechtigte und selbst bestimmte Teilhabe am mobilen Leben
  • die Ausweitung von Kapazitäten im ÖPNV prüfen, sodass zukünftig mehr Platz zur Verfügung steht. Dadurch wird dieser attraktiver für Fahrgäste und es wird einfacher, Kinderwagen, Gepäck oder Fahrräder mitzuführen